Nach Trainingssturz: Knie-OP und mehrere Wochen Pause für Elisabeth Kappaurer

Waren am Samstag noch acht Österreicherinnen ins Finale gekommen, so schafften es am Sonntag eben nur vier. Im ersten Lauf schieden Julia Scheib auf starker Fahrt sowie Michaela Heider aus, Ricarda Haaser (32.), Elisa Mörzinger (37.), Katharina Huber (39.) und Katharina Truppe (42.) qualifizierten sich nicht. Weiter geht es für die Rennläuferinnen in St. Moritz, da stehen zwei Super-G und eine Abfahrt auf dem Programm. Franziska Gritsch, die Zwölfte nach dem ersten Durchgang, fiel in der Entscheidung auf 17 zurück, sie musste nach einer Unterbrechung länger am Start warten und verlor auf ihrer Fahrt einen Stock. (+1,78), Elisabeth Kappaurer verbesserte sich um acht Ränge auf Position 14 (+1,88).

Saisonende für Emily Schöpf nach schwerer Knieverletzung

In einem Interview mit dem „Corriere della Sera“ sprach Alexander Schallenberg Klartext; der Kanzler sagte, die österreichische Besonderheit in der Pandemie sei „die Anwesenheit einer politischen… Just an dem Tag, an dem die Russen ihre Invasion starteten, erschien in einer Tageszeitung ein Leserbrief, in dem stand, die Österreicher würden seit Jahren mit einer verlogenen Berichterstattung… Verklärt fällt der Blick der heimischen Skifans auf die 80er- und 90er-Jahre zurück. Der Glanz der olympischen Goldmedaillen von Anita Wachter und Hubert Strolz 1988 in Calgary, von Patrick Ortlieb 1992 in Val d’Isère und Mario Reiter 1998 in Nagano ist für die Allgemeinheit längst verblasst.

Nächste ÖSV-Dame stellt ihre Skier in den Keller

Im RTL wurde Kappaurer vor genau fünf Jahren in Lienz Zwölfte. Nach dem Weltcup-Riesentorlauf in Sestriere hat es am Samstag nur wenig strahlende Gesichter im Lager der alpinen ÖSV-Frauen gegeben. Nach der verpatzten rot-weiß-roten Vorstellung beim Triumph von Marta Bassino durfte sich nur Elisabeth Kappaurer ein bisschen als Siegerin fühlen. Die Vorarlbergerin wurde vor zehn Jahren Kombinations-Juniorenweltmeisterin. Im Weltcup scheint ihr das Verletzungspech an den Fersen zu kleben.

In Hochrum wurden der 26-Jährigen von Doktor Christian Fink der Marknagel im rechten Bein und die Schrauben, sowie eine Metallplatte im linken Bein entfernt – Erinnerungen an ihren schweren Sturz in Argentinien im August 2019. „Läuft alles optimal, könnte ich im Juli erstmals wieder auf den Skiern stehen“, hoffte Lisi damals. Der Vorarlberger Skiverband ist im nächsten Winter mit 27 Sportlern in den verschiedenen ÖSV-Kader vertreten. Die 30-Jährige habe sich einer weiteren Operation am lädierten linken Knie unterzogen, wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Mittwoch mitteilte.

ÖSV-Riesentorläuferin Elisabeth Kappaurer steht vor einem nicht ganz schmerzfreien Comeback. Die immer wieder von Verletzungen geplagte 31-jährige Vorarlbergerin betonte in einer Aussendung des ÖSV, dass es Zeit sei, "auf die Signale meines Körpers zu hören und ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen". „Ich bin zum Ende hin richtig gut in Form gekommen und das habe ich hier bei den Meisterschaften perfekt umsetzen können", so ein zufriedener Joshua Sturm. Beim Herren-Slalom in Spital am Pyhrn ging der Titel an Johsua Sturm. Platz zwei sicherte sich Fabio Gstrein (+0,40 Sek.) und Dritter wurde Dominik Raschner (+0,54 Sek.). Alle drei Athleten kommen aus Tirol und für Sturm war es der zweite Sieg binnen 24 Stunden, nachdem er am Vortag bereits den Riesentorlauf für sich entscheiden konnte.

Ski alpin: Die acht verletzten ÖSV-Damen im WM-Winter 2018/19

Der Sieg ging wie am Vortag an die Italienerin Federica Brignone. Den Livestream des Rennens kann man bei K19 unter diesem Link nachschauen. Elisabeth Kappaurer holt bei den Staatsmeisterschaften in Hinterstoder ihren bereits dritten Titel im Riesentorlauf. Die 29-jährige Vorarlbergerin bekommt eine Schiene, wird bis nach Weihnachten pausieren und dann auf die Piste zurückkehren. "A day without a smile is a lost day – mit meiner Lebensfreude und meiner Leidenschaft für den nordischen Sport freue ich mich das Team zu ergänzen."

Mikaela Shiffrin aus den USA wurde mit 39 Hundertstel Rückstand Dritte. Die Halbzeitführende Petra Vlhova aus der Slowakei fiel auf Platz fünf zurück. Beste Österreicherin wurde Katharina Liensberger als Elfte. Dabei entwickelte sie sich so gut, dass sie 2021 für das Radteam Tirol in die Pedale treten kann. Narben, so heißt es, sind die sichtbaren Spuren des Lebens. Bei Elisabeth Kappaurer sind es Spuren ihrer Skirennsportkarriere.

Er sieht die Zukunft des Vorarlberger alpinen Skisports trotz des aktuellen Bilds durchaus positiv. „Rund die Hälfte der österreichischen Europacupmannschaft kommt aus Vorarlberg. Es müsste schon sehr blöd laufen, würde sich da der Erfolg nicht einstellen“, glaubt der Oberlecher. (Ski Austria)Elisabeth Kappaurer stürzte beim Riesenslalom-Training in Sölden und zog sich dabei eine Verletzung am linken Knie zu.

Lienz – Vier Ski-Weltcup-Riesentorläufe sind geschlagen, drei stehen vor Olympia noch auf dem Programm. Laut aktuellem Stand wäre Stephanie Brunner für Österreich wohl fix gesetzt, dahinter hätte Elisabeth Kappaurer die besten Karten auf einen Startplatz, gefolgt von Ricarda Haaser und Bernadette Schild. Womit das Quartett für Pyeongchang im Vergleich zu Sotschi 2014 ein völlig Neues wäre. Ein gutes halbes Dutzend Mal stand die Vorarlbergerin bisher im Weltcup in den Top 15. Nach dem Riesentorlauf in Sestriere hat es am Samstag nur wenig strahlende Gesichter im Lager der ÖSV-Frauen gegeben. Zugsführer Katherina Innerhofer, Korporal Julia Schwaiger, Korporal Lisa Hauser und Gefreiter Barbara Walchhofer gewannen WM-Gold vor Polen (Silber) und Ukraine (Bronze).

  • „Ich bin zum Ende hin richtig gut in Form gekommen und das habe ich hier bei den Meisterschaften perfekt umsetzen können", so ein zufriedener Joshua Sturm.
  • Nur elf Monate später das große Schockerlebnis in Argentinien.
  • Erst im Oktober hatte sich die 30-Jährige einer Arthroskopie unterzogen, danach aber immer wieder mit Knieproblemen zu kämpfen gehabt.
  • Korporal Sebastian Graser gewann drei Mal WM-Gold (Männer, Jugend und Team).

„Durch einen Innenskifehler bin ich unglücklicherweise gegen das Gelenk der Stange gestürzt. Die Operation habe ich gut überstanden und der Blick richtet sich schon wieder nach vorne. Ich bin guter Dinge, dass alles gut verheilen wird“, gab sich die Vorarlbergerin kämpferisch. Größtes und wichtigstes Ziel des SC Bezau ist die Förderung des Skinachwuchses in Bezau. Wir dürfen auf eine große Vergangenheit zurück blicken und sind stets bemüht für unsere Nachwuchssportler ein optimales Umfeld zu schaffen. Stolz darf der SC Bezau auf die Erfolge der Sportler zurückblicken – bsp.

„Ich versuche, einen anderen Weg zu gehen“

Durch die Verbindung aus Sport-Management, Athleten-Coaching und Athleten-Beratung ermöglichen wir Dir eine nachhaltige Entwicklung auf sportlicher, persönlicher und wirtschaftlicher Ebene. ÖSV-Riesentorlaufspezialistin Elisabeth Kappaurer, die aufgrund schwerer Verletzungen bereits mehrere Saisonen hatte auslassen müssen, fällt erneut aus. Geburtstag kam die Vorarlbergerin beim Training am Gletscher in Sölden zu Sturz und muss sich am Mittwochabend im Sanatorium Hochrum einer Operation am linken Knie unterziehen.

Nach dem Parallelslalom in Courchevel reisten die Technikdamen des ÖSV nach Lienz, wo sie ihre Zelte im Grandhotel aufschlugen. Auch die italienische Nationalmannschaft trainierte am Hochstein. Man freut sich sicher mehr auf Heimrennen in Österreich, als auf andere. Es kommen auch sehr viele Leute von mir zu Hause nach Lienz“, so Lokalmatadorin Carmen Thalmann aus Berg im Drautal, die mit Platz vier vor zwei Jahren in kappaurer Lienz ihr bisher bestes Weltcup-Ergebnis geschafft hat. Vor dem Heiligen Abend trainierte auch die Villacherin Katharina Truppe in Lienz. Auch nach der dritten Trainingsfahrt könnte man meinen, dass man erst eine Fahrt gemacht hat.

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